Ratgeber
Ratgeber zu Systemwetten: Bank, Einsatz und die Wahl des Systems
Der Rechner beantwortet, was eine Konfiguration auszahlt. Diese Seiten beantworten, welche Konfiguration überhaupt zur eigenen Erwartung passt.
Alle Ratgeber im Überblick
Welche Frage welcher Ratgeber beantwortet
Die fünf Seiten bauen aufeinander auf, lassen sich aber einzeln lesen. Am Anfang steht die Begriffsfrage: Was Buchmacher Vollsystem und Teilsystem nennen, ist bei Sportwetten keine eigene Wettart, sondern die Folge gesetzter Banktipps. Wer diesen Punkt kennt, versteht auch, warum es in diesem Rechner keinen Schalter dafür gibt.
Darauf folgt die Bank selbst. Sie ist die einzige Einstellung, die gleichzeitig den Einsatz senkt und das Risiko erhöht, und sie wird regelmäßig für eine Absicherung gehalten. Der Ratgeber dazu rechnet beide Seiten an derselben Konfiguration durch, statt sie zu behaupten.
Die dritte Seite behandelt den Einsatz. Dass der eingegebene Betrag je Kombination gilt und nicht insgesamt, ist der teuerste Irrtum dieser Wettform, weil er sich erst nach der Abgabe zeigt. Dieselbe Seite zeigt, warum zwei Systeme mit gleich vielen Kombinationen gleich viel kosten und trotzdem völlig unterschiedlich auszahlen.
Die vierte Seite stellt System und Kombiwette bei gleichem Gesamteinsatz nebeneinander. Das ist die einzige Form des Vergleichs, die etwas aussagt: Wer beide Varianten mit demselben Geld spielt, sieht, was die Absicherung tatsächlich kostet und was sie im Gegenzug leistet.
Die fünfte Seite sammelt die Annahmen, die in den ersten vier einzeln auftauchen, und prüft sie an einem gemeinsamen Beispiel. Sie eignet sich als Gegenprobe, bevor ein Schein abgegeben wird.
Der gemeinsame Nenner aller fünf Seiten
Zwei Zahlen entscheiden bei jeder Systemwette, und beide stehen in keinem Namen: die Zahl der Kombinationen, die den Einsatz bestimmt, und die Größe der Kombinationen, die die Auszahlung bestimmt. Alles Weitere folgt daraus, auch die Frage, ab wie vielen Treffern sich eine Wette trägt.
Diese Schwelle ist auf jeder Systemart-Seite als eigene Tabelle ausgewiesen. Sie beantwortet, welche Durchschnittsquote nötig ist, damit eine bestimmte Trefferzahl den Gesamteinsatz zurückbringt, und sie fällt je nach System sehr unterschiedlich aus. Bei 2 aus 3 genügen 1,73 bei zwei Treffern, bei 2 aus 6 sind es 3,87.
Wer diese eine Zahl kennt, braucht keine Faustregel mehr darüber, welches System das beste sei. Es gibt kein bestes System, es gibt nur eines, das zur erwarteten Trefferzahl passt.
Wie Ratgeber und Rechner zusammenarbeiten
Alle fünf Seiten tragen einen eigenen, vorkonfigurierten Rechner. Er dient als Gegenprobe: Jede Behauptung im Text lässt sich in der Konfiguration darüber nachstellen, und wer andere Quoten für realistischer hält, trägt sie ein und liest das Ergebnis für den eigenen Fall ab.
Die Reihenfolge, die sich dabei bewährt hat, ist immer dieselbe. Zuerst die Zahl der Ereignisse und die Kombinationsgröße festlegen, denn daraus ergibt sich die Zahl der Kombinationen. Dann den Einsatz je Kombination setzen und den ausgewiesenen Gesamteinsatz prüfen. Erst danach lohnt der Blick auf die Auszahlung, und zwar nicht auf die höchste Zeile, sondern auf jene Trefferzahl, die man tatsächlich erwartet.
Wer eine Konfiguration weitergeben oder später wieder aufrufen will, benutzt die Funktion zum Teilen. Die Adresse enthält die gesamte Einstellung und öffnet beim Empfänger genau dieselbe Rechnung.
Was diese Seiten nicht tun
Sie geben keine Tipps auf Ereignisse ab, empfehlen keine Anbieter und behaupten nicht, dass sich mit einer bestimmten Systemart Geld verdienen lässt. Wo ein Ratgeber eine Systemart empfiehlt, dann für eine bestimmte Erwartung an die Trefferzahl, nie als Weg zu einem Plus: Auch das beste System rechnet mit der Marge in jeder Quote.
Was sie tun, ist rechnen und einordnen. Jede Aussage über Auszahlungen lässt sich im Rechner nachvollziehen, und die Beispiele sind als Beispielrechnung gekennzeichnet: erfundene Ereignisse mit plausiblen Quoten, keine aktuellen Wettangebote.
Die Zahlen in den Texten stammen aus derselben Berechnung, die auch die Rechner auf diesen Seiten antreibt. Jede genannte Auszahlung, jeder Gesamteinsatz und jede Gewinnspanne lässt sich in der jeweiligen Konfiguration nachstellen. Deshalb stehen hier Beträge mit zwei Nachkommastellen statt gerundeter Hausnummern: Im Vergleich von Systemwette und Kombiwette zahlt 2 aus 4 bei vier Treffern genau 64,74 € aus, nicht ungefähr 65 €.
Die Rechnungen verstehen sich ohne die österreichische Wettgebühr. Sie fällt auf den Einsatz an, wird von den Anbietern unterschiedlich behandelt und ist deshalb bewusst nicht Teil des Rechners. Wer den Effekt beziffern möchte, findet die Grundlagen gesondert, mit Quelle und Datum der Prüfung.
Ebenfalls nicht abgebildet sind Bonus- oder Trostregeln einzelner Buchmacher, wie sie bei Systemen mit Einzelwetten vorkommen. Ob und in welcher Form es sie gibt, steht in den Bedingungen des jeweiligen Anbieters und nicht in einem Rechner.
Häufige Fragen
Mit welchem Ratgeber sollte man anfangen?
Mit dem Ratgeber zu Voll- und Teilsystem, wenn die Begriffe unklar sind, und mit dem Ratgeber zum Einsatz, wenn die Frage lautet, was eine Systemwette tatsächlich kostet.
Beide brauchen kein Vorwissen und lassen sich in beliebiger Reihenfolge lesen.
Gelten diese Ratgeber auch für benannte Systeme wie Yankee oder Goliath?
Überwiegend ja. Die Aussagen zum Einsatz, zur Verwechslung von Auszahlung und Gewinn und zur Auswahl der Ereignisse gelten unabhängig von der Konfiguration.
Eine Ausnahme sind Banktipps: Bei den benannten Systemen gibt es sie nicht, weil dort alle Kombinationsgrößen gleichzeitig laufen.
Enthalten die Ratgeber Wetttipps?
Nein. Es werden keine Ereignisse, Quoten oder Anbieter empfohlen.
Alle Beispiele sind als Beispielrechnung gekennzeichnet und arbeiten mit erfundenen Ereignissen und plausiblen Quoten.
Berücksichtigen die Rechnungen die österreichische Wettgebühr?
Nein. Alle Beträge verstehen sich ohne Wettgebühr, weil die Anbieter unterschiedlich damit umgehen.
Die Grundlagen dazu stehen gesondert, mit Quelle und Prüfdatum.